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 ElChott 2002

       

Zur ElChott 2002 oder zum Rallye fahren an sich bin ich nur per Zufall gekommen. Ich war auf der Suche nach Reisepartnern für Tunesien, Algerien oder eben sonst wo hin, leider ohne Erfolg. Als Navigatorin habe ich der Einfacheit halber meine Frau verpflichtet.
Ausrüstung??? Was soll man schon mitnehmen? Auf die Schnelle war keine einschlägige Seite zu finden. Fangen wir mal mit Navigation an. Terratrip oder eine sonstige Methode Entfernungen zu messen hatten wir ja nicht, der Suzi hat ja einen Tacho (serienmäßig). Kompass war der normale für die Hand

Folglich sah der Beifahrerplatz so aus (man vergleiche mit 2003)

Eines muß man aber sagen, großes Lob an meine Frau, wir haben uns auf den 2500km genau einmal verfahren und das auch nach 800m gemerkt, keine DK oder ZK verpasst, keine sonstigen Strafzeiten bekommen.

Das Auto war damals eigentlich noch komplett serienmäßig, außer den 215er Reifen und einem Überrollbügel war nicht mehr drin.

 

Die direkte Konkurrenz (zumindest am Start) sah so aus. Mit den ganzen Autos um uns herum die alle mehr nach Paris-Dakar als nach Amateurrallye ausgesehen haben (mit all Ihren Service Autos) war uns eher nach "wieder nach Hause fahren" als nach Rallyeabenteuer zumute.

Wie auch immer, wir waren ja schon da, das Startgeld war bezahlt, der Urlaub genehmigt. Also volle Kraft voraus. Wir haben uns auch sehr gut geschlagen, langsam gefahren, das Auto immer ohne Schäden oder Probleme (ok, einmal Reifen gewechselt) ins Ziel gebracht, was am Ende mit Platz 7 in unserer Klasse und Platz 44 im Gesamtklassement belohnt wurde.

Rallyefahren ist auch sehr anstrengend

Man braucht besonderes Equipment

   
 
Man hat tolle Landschaft für die man leider oft zuwenig Zeit hat

       

     

und man bringt Erinnerungen mit die man nicht so schnell vergisst

 

Was praktisches haben wir natürlich auch gelernt:

- die Untersetzung ist zu lang, deshalb haben wir jetzt ein 410er VTG Typ 2
- die Sitze im Original sind kurz gesagt scheisse, deshalb Honda CRX
- die Sandbleche waren 1,50m, jetzt 1,10m
- man braucht einen Ölkühler

Bezogen auf die Organisation der Rallye

- man braucht ein Hotelabonnement, Fahrerlagerfeeling ist nett, aber nach 300km Strecke ist ein eigenes Hotelzimmer mit Dusche dem Zelt vorzuziehen
- man sollte das Gepäck aus Gewichtsgründen transportieren lassen

gemacht habe ich noch wesentlich mehr, aber das waren die wichtigsten Erkenntnisse