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2006 war wieder mal Tunesien angesagt. Mit dem altbewährten Kollegen Harry sollte es auf dem Motorrad sein
Tag 1 - die Anreise
Bei bestem Wetter ging es über die A5 über die Schweiz nach Genua. Eigentlich war geplant, daß wir irgendwo 150km vor Genua campieren. Mangels offener Campingplätze haben wir dann in der Einfahrt am Hafen geschlafen
Tag 2 - Die große Überfahrt
Da Harry immer ein großer Verlangen nach Kaffee verspürt und Kaffee an Bord natürlich zu teuer ist, mußte dieser in der Kabine gekocht werden. Der Vorteil war daß Harry schon mal erste Erfahrungen mit seinem neuen Benzinkocher machen konnte, außerdem stellten wir damit auch fest, daß die Rauchmelder eine tollte Deko sind
Tag 3
Am Abend noch nach Gabès auf den Campingplatz gefahren.
Laut Anleitung soll der Benzinkocher durch ein wenig Benzin vorgewärmt werden, ich denke Harry sollte das nochmal nachlesen und mehr üben. Kleine Anekdote am Rande, mitten in der Nacht fängt es an zu rumpeln und alles fliegt aus Harrys Zelt. Der Grund, ein Öltanker hatte angelegt und der durchdringende und unangehme Geruch hatte einen Aktionismus ausgelöst.
Tag 4
eigentlich wollten wir durchs Dahar-Gebirge nach Ksar Ghilane, irgendwie hat
das aber nicht geklappt, wir kamen dann in Douz an. Die Pipeline Piste war auch
nicht geteert wie das im allgemeinen behauptet wird.
Mit Harry braucht man sich auch keine Sorgen machen, man könne bedroht werden
Tag 5
Da Kamelmarkt war, sind wir dort ein wenig spazieren gewesen. Ähnlichkeiten mit
Obi van Kenobi sind rein zufällig. In der Werkstatt haben wir dann auch gleich
die Auflage des Seitenständer vergrößern lassen.
Tag 6
Ausflug mit ein paar Schweizern in die Wüste
Tag 7
Da der Tag unerträglich heiss war (um die 45 Grad im Schatten) sind wir dann abends in die Dünen vor Douz gefahren um noch ein wenig Spass zu haben
Ein übermotivierter Tunesier wollte mit, leider hat das Moped aufgegeben. Wir haben dann zu dritt das Rad wieder rausgezogen.
Tag 8
Rund um den Chott auf dem Weg nach Tozeur
Tag 9
durch die große Tiefeebene im Norden Tozeur (Mos Isley Raumhafen haben wir ausgelassen) zum Rommelpass. Leider hatte wir nur die Anfangskoordinaten und eine ungenaue Beschreibung wie man da hinkommt. Daher war der Anfang ein böses Gerumpel bis wir dann die Piste gefunden haben. Man sieht mal wieder GPS wird zum Teil deutlich überschätzt, selbst 10km können (zu) lang sein . Und das alles bei 45 Grad im Schatten, in der Sonne noch heisser
Tag 10 - 14
leider war es dann schon zu Ende. Wir sind nach Hammamet gefahren, haben da noch eine Nacht verbracht, dann ging auch schon die Fähre